Tanz

Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Selbstbewußtsein

...oder wie wir die Selbstentwertungsspirale verlassen...

 

 

Sehr häufig gehen wir ungnädig mit uns selber um.

Innerlich schelten wir uns, kritisieren die eigenen Taten, trauen uns nicht wirklich etwas zu und sind die Letzten um die wir uns gut und liebevoll kümmern.

Ein möglicher Ursprung dieses Musters ist die Zeit unserer Kindheit:

Wenn die wichtigsten Bezugspersonen eine kritelnde Art hatten mit uns umzugehen, uns nichts zugetraut haben, uns alles aus der Hand nahmen weil wir es "sicher falsch" machen, sich nicht liebvoll und sorgend um uns kümmerten...

Wir hatten damals nicht den Eindruck man vertraute uns... daher war es auch sehr schwer ein Selbstvertrauen aufzubauen. Wir hatten nicht den Eindruck, man liebte uns...daher ist es auch schwer sich selbst anzunehmen, gar zu lieben.

Nun glauben wir, tief im Inneren, wir seinen wertlos oder nicht liebenswert und entwickeln verschiedene Arten zu kompensieren:

  • Wir spielen selbstherrlich die/den tolle/n erzählen von unseren glohreichen Taten, haben immer selber recht, lassen keine anderen Ideen & Meinungen gelten...rutschen in eine narzistische Ecke die nicht von wirklichem Selbstwertgefühl zeugt...
  • oder wir reden schlecht über andere, erhöhen uns indem wir andere erniedrigen...
  • oder wir leiden weil wir nichts hinbekommen, unser Leben uns durch die Hände rinnt, sind so aber wenigstens ein besonderes Opfer...
  • ...

An dieser Stelle möchte ich kurz auf das gesellschaftliche Bild des selbstbewußten Menschen eingehen:

Wir sollten uns fragen ob:

  • der Laute,
  • der sich in Szene setzende,
  • der alles Beherrschende,
  • der Gruppenunterhalter,
  • der, Andere Manipulierende,
  • der Konkurrierende, der immer gewinnt...
  • ...

wirklich selbstbewußt ist. Oder haben wir es hier nicht mit einem narzistisch geprägtem Menschen zu tun, der in Wirklichkeit gerade unter einem sehr großen Selbstwertdefizit leidet und kompensiert?

Deutlich möchte ich die narzistische geprägte Art unterscheiden, zu dem was hier mit Selbstwertgefühl, Selbstbewußtsein, mit Selbstvertrauen gemeint ist. Dies wird auch nicht das Ziel von Coaching oder Therapie sein.

Und während der narzistisch geprägte Mensch sich eher selten in meine Praxis verirrt (er wäre sicher das ich seiner nicht wert bin und inkompetent) gibt es aber haüfig einen Punkt im Leben, wo wir unser schlechtes Selbstwertgefühl bemerken und beginnen möchten etwas zu tun.

Manchmal suchen wir uns sogar einen nörgelnden Partner, der unsere Annahme bestätigt, das wir alles falsch machen und auch nicht liebenswert sind...da kennen wir uns aus, da sind wir zu Hause...

Auch hier ist es wesentlich, das alte Muster nachhaltig verändert werden.

Wir brauchen Zeit! Viele Jahre hat sich unser System gebahnt in der Annahme wir seien wertlos. Diese Annahme wird nicht in einer Sitzung verändert (auch wenn es Coachingansätze gibt, die uns dies verkaufen möchten...)

Wir lernen in der Therapie & im Coaching, das wir doch liebenswert sind, das wir lernen können uns gut zu behandeln und wert-zu-schätzen. Das wir uns selbst ein guter Freund/ eine gute Freundin sein können...Das wir uns vertrauen können...

  • Wir erkennen wie wir einen früheren Umgang mit uns internalisiert, (nach Innen genommen haben)...
  • Wir wir diese Erkenntnis integrieren und den Selbstumgang ändern...
  • Wir bekommen Übungen, die, wenn wir sie ausführen, Veränderung bewirken.
  • Durch den Prozess der Bewußtwerdung bekommen wir Selbstbewußtsein...
  • Durch den neuen Umgang mit uns selbst und den Taten die daraus folgen können, Vertrauen in uns selbst:...Selbstvertrauen & Selbstwertgefühl...

 

 

+Psychotherapie n. d. Heilpraktikergesetz + Einzeltherapie + Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel.
 
Claudia-barbara-Elsner -Heilpraktikerin für Psychotherapie- Tanztherapie- Körperpsychotherapie-Systemische Therapie & Beratung-SG-zertifiziert.